startseite_38.png

Willkommen bei der N-FINANZ
  • 06-06-2019

    Europa adé!  Das tut weh!   Die Europa-Wahl hat zwei Dinge sehr sehr deutlich gemacht. die europäischen Bürger sind viel weiter auf Kurs einer einheitlich agierenden EU, als es den politisch Handelnden lieb ist. Es sind die Vasallen der nationalen Machthaber, genannt „Europa-Politiker“, die diesen Bürger-Wunsch ausbremsen.   Offensichtlich haben die Machtinhaber und Partei-Strategen der ehemaligen Volksparteien CDU und...

    Weiterlesen: 06-06-2019

  • 07-01-2019

    Worauf Sie sich 2019 einstellen sollten! Sowohl als Bürger, aber erst recht als Kapitalanleger sollten Sie jederzeit die politischen und wirtschaftspolitischen Ereignisse genauestens beobachten. Die Zeiten in denen der Spruch von Börsen Andre Kostolany   “Aktien soll man kaufen und liegen lassen!“ eine beschränkte Gültigkeit besaß, sind längst vorbei. Der politische, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Wandel hat bereits so viel an Fahrt aufgenommen, dass er nicht mehr zu stoppen ist....

    Weiterlesen: 07-01-2019

  • 24-01-2019

    Ein Recht auf Aufklärung! Immer wieder werde ich von Zeit zu Zeit gefragt, wofür die N-FINANZ steht, wenn Sie die von mir hier veröffentlichten  Artikel  lesen. Auf Nachfragen erhielt ich dann oft die Antwort, die Artikel seien zu politisch. Als Finanzdienstleister habe man sich aus politischen Diskussionen herauszuhalten. Nun, das würde ich hier sofort tun, wenn es möglich wäre. Aber die N-FINANZ nimmt ihren Beratungsauftrag ernst.   Jede Unternehmensbeteiligung, egal in welcher Form, ist...

    Weiterlesen: 24-01-2019

  • 19-04-2019

    Frohe Ostern wünscht das N-FINANZ Team Feiertage sind immer eine gute Gelegenheit, eine entspannte Zeit im Kreis seiner Lieben zu verbringen. Dieses Jahr spielt auch noch das Wetter mit, so dass man auch viel Zeit im Grünen verbringen und viel unternehmen kann.  Das sollte auch im Vordergrund stehen. Aber sicher gibt es auch noch  einige ruhige Minuten, in denen man das erste Drittel 2019 reflektieren kann. Hier ein paar Themenvorschläge: Brexit-Abstimmungsorgie oder wie Politik und Medien den...

    Weiterlesen: 19-04-2019

Beitragsseiten

Worauf Sie sich 2019 einstellen sollten!

Sowohl als Bürger, aber erst recht als Kapitalanleger sollten Sie jederzeit die politischen und wirtschaftspolitischen Ereignisse genauestens beobachten. Die Zeiten in denen der Spruch von Börsen Andre Kostolany   “Aktien soll man kaufen und liegen lassen!“ eine beschränkte Gültigkeit besaß, sind längst vorbei. Der politische, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Wandel hat bereits so viel an Fahrt aufgenommen, dass er nicht mehr zu stoppen ist.

Beispiel gefällig?    Die Europäische Union! 

Sie steht vor der Zerreißprobe. Politische Hoffnungsträger wie der 


französische Präsident Emmanuel Macron haben versagt. Hunderttausende gingen in der letzten Zeit gegen ihn auf die Straße. Der einstige „Sonnenkönig“ ist tief gestürzt. Seine Rivalin, die rechtskonservative Marine Le Pen gewinnt dem gegenüber im nahezu gleichen Maß an Zustimmung.wie Macron sie verliert.

In Italien, das sich im Haushaltsstreit gegen Brüssel gestellt hat, nimmt die Wählergunst der Rechtskonservativen ebenfalls weiter zu. In einer jüngsten Umfrage liegt die Lega, die sich seit der Wahl im letzten Jahr von 17,4 auf 33 Prozent verdoppelt hat, bereits bei 36,2 Prozent. Die Sozialdemokraten hingegen sacken von 18,8 auf 16,8 Prozent ab. Da spielt es auch keine große Rolle mehr, wenn der Lega-Koalitionspartner M5S einen Punkt in der Wählergunst verloren hat und jetzt auf 27,7 Prozent kommt. Die jetzige Regierung kann sich auf die Zustimmung von nahezu 2/3 der italienischen Wähler berufen.

Lettland straft die EU ab

Auch in kleineren EU-Mitgliedstaaten wächst der Unmut über Brüssel. Bei den Osteuropäern wie Polen Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Tschechien ohnehin, aber auch in den baltischen Ländern wie beispielsweise in Lettland. Dort stürzten bei der letzten Parlamentswahl im Oktober 2018 die Christdemokraten von 21,9 % auf mickrige 6,7 % ab. Die Grünen von 19,5 auf 10 Prozent. Und die Konservativen von 16,5 auf 11 Prozent.   Das bedeutet, dass die alteingesessenen Parteien zusammen  knapp 1//3  ihrer Wählerschaft verloren haben.

Der große Sieger in Riga war dagegen die neue EU-skeptische Partei „Kam pieder valsts? (KPV)“. Übersetzt heißt das so viel wie „Wem gehört der Staat?“. Die KPV erreichte aus dem Stand heraus 14,2 Prozent. Parteichef Artuss Kaimiš wird bereits mit dem amerikanischen Präsident Donald Trump verglichen, weil auch er offenbar nicht viel von den „Fake News“-der „Hofberichterstatter“ hält. Zweiter Wahlgewinner in Lettland ist ebenfalls eine Neulingspartei, die „Jaun konservatv partija (JKP)“, die Neue Konservative Partei, die auf 13,7 Prozent kam.
Aus dem Stand heraus haben 27,9 % der Wähler neue, EU-kritischen Parteien  ihre Zustimmung gegeben.  Eine heftige Ohrfeige für Brüssel. Die Reaktion der EU-Abgeordneten:  Schweigen! Die Reaktion in Brüssel: Schweigen! Die Reaktion der Medien: Diese Ohrfeige war den Medien nur eine Randnotiz wert. Frei nach dem Motto: Bloß kein Aufsehen erregen!   

Aber was sind die Auslöser für diesen dramatischen Zustimmungsverlust?

Meiner Meinung nach: Die nach wie vor unkontrollierte Zuwanderung in Europa! Das Verharmlosen der kriminellen Aktivitäten von „Familien-Clans“. Das Versagen der politischen Führung bei Durchsetzung der Maastricht-Kriterien des EU-Vertrags bezüglich Neuverschuldung und Gesamtverschuldung. Das Versagen bei der Regelung des Brexits und der jämmerlich-peinliche Versuch, durch Aufzeigen von Horror-Szenarien für die Briten, wenn der Brexit realisiert, wird einen Stimmungswandel zu erzeugen, an dessen Ende der Exit vom Brexit steht. Will man Vertrauen in die politische Führung der EU zurückgewinnen, ist das Respektieren von nationalen Wählerentscheidungen das Allerwichtigste. Obwohl mangels Regelungen keiner konkret und zuverlässig vorhersagen kann, welche Folgen der Brexit für die Briten insgesamt haben wird, wird die Medienmacht benutzt, um den britischen Wähler zu suggerieren, die Entscheidung für den Brexit sei riskant und dumm gewesen.

Weiterer Auslöser: die unsägliche Migrationskrise. Die Folgen der unkontrollierten Zuwanderung wurde noch nicht einmal ansatzweise bewältigt, da wird schon mit dem viel umstrittenen Migrationspakt eine weitere Tür für Zuwanderung geöffnet.  Während neben vielen osteuropäischen EU-Mitgliedern auch  Österreich, Italien und Griechenland  den Migrationspakt ablehnen, werden von der deutschen Politik Bedenken mit dem Argument, der Pakt sei ja nicht rechtsverbindlich vom Tisch gefegt.

Wäre dieses Argument auch nur halbwegs zutreffend, müsste Angela Merkel Ihre Spritztour nach Marroko selber bezahlen. Als einzige Regierungschefin der EU auf Kosten der Steuerzahler einen Ausflug nach Marakesch zu machen, um ein Stück Papier zu unterschreiben, dass zu nichts verpflichtet und keinerlei Vorteile für Deutschland begründet, ist durch nichts zu rechtfertigen.

Ein Riss geht durch Europa
Europa ist nicht nur entzweit, sondern so tief gespalten, wie niemals zuvor!  Mit Merkel und Macron haben dies die Regierungschefs der beiden größten Volkswirtschaften der EU, Deutschland und Frankreich hauptsächlich zu verantworten.

Der französische Sonnenkönig hat sich als Augenwischer entpuppt. Und die deutsche Flüchtlingskanzlerin probt den Abgang. Zurück bleibt ein politischer Scherbenhaufen. Egal ob 2019, 2020 oder 2021 die Kanzlerschaft Merkels endet, sie wird in die Geschichte eingehen, die als Kanzlerin mit ihrer Flüchtlingspolitik die Spaltung Europas massgeblich vorangetrieben hat.  Für Applaus bleibt da nichts mehr übrig und für die EU-.Abgeordneten hätte das Wahljahr 2019 nicht schlechter beginnen können..

Ihr
Claus Hagemann MBA
      Finanzanalyst