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Deutschland spart - aber es bringt nichts

Keiner spart in Europa so eifrig wie die Bundesbürger. Dennoch rangiert Deutschland beim Pro-Kopf-Vermögen weit abgeschlagen hinter anderen Industriestaaten, wie der Allianz Global Wealth Report meldet. Schuld daran ist die Angst vor der Aktie, meint die Welt. Die Sparernation guckt in die Röhre, beobachtet das Handelsblatt. Deutschland leide stärker unter den niedrigen Sparzinsen,

als es von ebenfalls gesunkenen Kreditzinsen profitierte. So gab es in den vergangenen sechs Jahren für die Deutschen kumuliert knapp 30 Milliarden Euro „Verlust“, wie Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise erklärte. Erstmals gehören jedoch weltweit mehr als eine Milliarde Menschen zur Vermögensmittelklasse, freut sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 136 Billionen Euro Vermögen haben Menschen weltweit gebunkert - mehr als alle Firmen an der Börse wert sind und Staaten Schulden haben. In kaum einem anderen Land ist der Reichtum allerdings so ungleich verteilt wie bei uns. Deutschland erstarrt in Ungleichheit, kommentiert n-tv. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, so die Zeit. Die fallenden Kurse an den Finanzmärkten helfen da leider auch nicht weiter. Sie haben Anleger aufgeschreckt. Investoren ziehen Milliarden aus Aktienfonds ab, die Abflüsse sind so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Auch andere Segmente sind betroffen, so das Handelsblatt (kostenpflichtig). Bloomberg allerdings hält den aktuellen Ausverkauf für übertrieben und zitiert Experten, die Gewinne am Horizont sehen.