Willkommen bei der N-FINANZ

Unseren Kunden „bedarfsgerechte Konzepte“ zu erstellen, ist unser Anspruch. Dies gilt sowohl für Versicherungs- als auch Vermögenskonzepte.
Die Wertschätzung unserer Kunden verbietet es, dass wir ihnen Produkte empfehlen, deren Nutzen sehr zweifelhaft ist.

Nachfolgend haben wir einige Beispiele aus den Bereichen "Versicherungen", "staatlich geförderte Produkte" und "Kapitalanlagen" aufgelistet, die unserem Anspruch nicht genügen und die Sie daher auch nicht bei uns erhalten.

Versicherungen

Versicherungen erfüllen einen wichtigen Auftrag: richtig eingesetzt, schützen sie den Versicherungsnehmer vor den finanziellen Folgen schlimmer Ereignisse. Daher sind sie unverzichtbar. Gäbe es beispielsweise keine Gebäudeversicherung, könnte sich kaum jemand ein Haus leisten. Der Grund: Banken fordern zwingend, dass ein Haus auch durch eine Gebäude-versicherung abgesichert ist,  bevor ein Hauskredit (eine Hypothek) zur Verfügung gestellt wird.

Es gibt aber auch Versicherungen, die verzichtbar sind, da sie einfach unwirtschaftlich sind.

Die Krankenhaustagegeldversicherung (KHTG)

Um 50,-€ täglich an Krankenhaustagegeld zu beziehen, muss ein 40-jährigen Mann durchschnittlich 12,- € Monatsbeitrag aufwenden. Klingt zunächst günstig, nur haben Sie nach 5 Jahren bereits 720,- € eingezahlt.
Das bedeutet: Sie müssen 15 Tage im Krankenhaus liegen, um nur diesen Betrag zu amortisieren. Erst ab dann kommen Sie ins „Verdienen“. Die Verweildauer im Krankenhaus beträgt aber durchschnittlich nur noch 7 Tage.

Die Empfehlung unwirtschaftlicher Produkte widerspricht unserer Unternehmens-philosophie. Das ist der Grund, weshalb Sie bei uns keine Krankenhaustagegeld-versicherung erhalten.

WICHTIGE ANMERKUNG:
Bitte verwechseln Sie die Krankenhaustagegeldversicherung (KHTG) nicht mit der Krankentagegeldversicherung (KTG)!

Staatlich geförderte Produkte

Steuerliche Vorteile oder staatliche Zulagen sind nichts anders als Subventionen.
Subventionen finden Sie auch in vielen Bereichen unseres Wirtschaftslebens, wie zum Beispiel bei Schiffen, in der Solarindustrie, in der Landwirtschaft oder in der Flugzeugindustrie (Airbus) aber auch im Versicherungsbereich (Kapitallebensversicherungen, Altersvorsorgeprodukte, etc.).

Steuerliche Vorteile, staatliche Zulagen, oder andere „Zuwendungen“ vorm Staat sagen jedoch nichts über die Qualität eines stattlich geförderten Produkts aus. In vielen Fällen werden Unternehmensbeteiligungen oder Versicherungs-Vorsorge-Produkte erst deshalb interessant, weil der Staat steuerliche Vorteile oder Zulagen gewährt.
Aber bedenken Sie: Der Staat verschenkt kein Geld. Daher drängt sich in solchen Fällen die Frage auf: weshalb gewährt der Staat Steuervorteile oder Zulagen?

Riester- und Rürup-Verträge

Bei geförderten Verträgen müssen Sie die spätere Auszahlung voll versteuern. Sie bekommen deshalb nichts geschenkt, sondern nur geliehen!
Das Geld später auf einmal kassieren? Nicht möglich.* Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich nur in Form einer Rente. Sie müssen also darauf hoffen, dass Sie sehr alt werden, denn nur dann lohnt es sich für Sie.
In vielen Fällen müssen Sie älter als 94 Jahre werden, damit Sie mehr als nur Ihr angespartes Geld verbrauchen. Bei einer heutigen Lebenserwartung von durchschnittlich 80 Jahren ist es wie eine Wette auf Ihre eigene Langlebigkeit.

Wetten und Spekulationen widersprechen aber unserer Unternehmensphilosophie.
Aus diesem Grund erhalten Sie bei uns keine Riester- oder Rürup-Verträge.

Kapitalanlagen

Geld vermehrt sich nicht von alleine. Haben wir mehr davon, als wir zum täglichen Bedarf benötigen, wollen wir, dass es „arbeitet“, sprich das es mehr wird. Es bestehen aber nur zwei grundsätzliche Arten der Kapitalanlage: entweder man investiere in Sachwerte oder in Geldwerte.

Als Sachwerte bezeichnet man jene Kapitalanlagen, bei denen ich (Teil-) Eigentümer der Kapitalanlage werde. Zum Beispiel Aktien, KG–Anteile, Immobilien etc..

Geldwerte sind alle Papiere, die die Zahlung eines nominal benannten Betrages zzgl. Zinsen gegen Vorlage des Papiers (Schuldschein) versprechen. Als Investor in solcher Anlagen werden Sie „Gläubiger“. Sie glauben dem Versprechen, dass der Schuldner seine Schuld begleicht. Zu Geldwerten zählen Sparkassenbriefe, Bundesschatzbriefe, Termin-gelder, Sparbücher, Pfandbriefe Kapitallebensversicherungen, Schuldverschreibungen etc..

Seit der Schuldenkrise können solche Papiere zu „toxischen“ (nahezu wertlosen) Papieren mutieren. Solange die Ursachen der Schuldenkrise nicht behoben sind, ist es aus unserer Sicht unverantwortlich, noch in Geldwerte zu investieren.
Lediglich Bargeld zur Deckung des Liquiditätsbedarfs für 3 bis maximal 6 Monate sollten Sie zurücklegen. Alles darüber hinausgehende empfehlen wir, in Sachwerte anzulegen.

Wie das im einzelnen zum Beispiel mit unseren Bausteine des MVC erfolgen kann, erklären wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Kontakt

Abschließend möchten wir noch einmal hervorheben, dass die zuvor aufgeführten Beispiele nur einen kleinen Teil der Produkte repräsentieren, deren Kundennutzen wir als fraglich beurteilen und da wir es als unsere Verpflichtung betrachten, Sie hiervor zu schützen, bekommen Sie diese Produkte bei uns nicht!
 


* Eine kleine Ausnahme: bei der Riester-Rente können Sie tatsächlich 30% als einmalige
  Abfindung erhalten.